DER „ROTE OKTOBER 1917“ IN DER ÖSTERREICHISCHEN LITERATUR UND KULTUR ZWISCHEN 1918 UND 1938. ANMERKUNGEN ZUR REZEPTIONSGESCHICHTE UND AUSBLICKE AUF EIN BUCHPROJEKT
PRIMUS-HEINZ KUCHER
(Universit?t Klagenfurt, ?sterreich)
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In der literarischen Auseinandersetzung ?sterreichischer Autoren und Autorinnen sowie K?nstler mit Russland lassen sich vision?re Vorwegnahmen revolution?rer Konstellationen bereits im Zuge der literarischen Weltkriegspublizistik ausmachen. Ein solches, im Nachhinein gesehen, sehr fr?hes Dokument findet sich schon Anfang 1915, zu einem Zeitpunkt, als die milit?rische Konfrontation im Osten Russland deutlich im Vorteil und das damalige k. k. ?sterreich beinahe vor dem Zusammenbruch – infolge des Verlustes von Galizien – sah, weshalb der hier als Auftakt in Erinnerung gerufene Text wohl auch Z?ge einer Wunschprojektion vor dem Hintergrund ?u?erster Gef?hrdung tr?gt. Es ist ein Einakter von Kurt Sonnenfeld (1893–1938) unter dem Titel Der Zar. Ein letzter Akt.
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